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Dez16 0
Kummer trifft Richter

Kummer trifft Richter

Bürgermeister-Tour: Gerald Kummer hat den neuen Bensheimer Bürgermeister Rolf Richter noch vorab  an seinem früheren Arbeitsplatz im
Regierungspräsidium Darmstadt besucht

DARMSTADT. Der künftige Bensheimer Bürgermeister Rolf Richter (CDU) residiert noch in Räumen im ersten Stock mit Blick auf den von Tauben bevölkerten Darmstädter Luisenplatz. Als ihn Landratskandidat Gerald Kummer (SPD) auf seiner Tour zu den Bürgermeistern im Landkreis Bergstraße besucht, ist Richter noch Stellvertreter des Regierungspräsidenten und ist erst seit Montag (15. Dezember) als neuer Bürgermeister von Bensheim im Amt. Deshalb hat er sich größte Zurückhaltung auferlegt. Er wolle aus Loyalität gegenüber seinem Arbeitgeber und dem noch amtierenden Bürgermeister Thorsten Herrmann noch nicht öffentlich in Erscheinung treten, wehrt er eine Vorab-Berichterstattung kategorisch ab. Über das Gespräch wird daher Stillschweigen vereinbart, das erst nach der Amtseinführung aufgehoben ist.
Dabei ist vorab nichts gesagt worden, was der Geheimhaltung hätte unterliegen müssen.
Es ist ein offener und höflicher Austausch, der Kummer die „verbindende und zentrale Rolle“ des Landrats und Richter seine Verpflichtung zum Wohle der Bürger voranstellt. „Wer gewählt wird, mit dem arbeite ich zusammen“, versichert der Vize-RP, und der frühere Bürgermeister von Riedstadt bedauert, „dass Vorschläge des politischen Gegners allzu oft aus parteipolitischen Gründen abgelehnt werden“. Er frage sich, warum für so viele oft gute Anträge keine Kompromisse gefunden werden können. Der Bürger vermisse den Konsens, sagt Kummer, der reihum die Landkreisbürgermeister besucht, um von ihnen zu erfahren, wo der Schuh drückt. Richter, der elf Jahre lang in der Hessischen Staatskanzlei in Sachen Verwaltungsmodernisierung und der Einführung in der hessischen Justiz arbeitete, von der doppelten kaufmännischen Buchführung im kommunalen Haushaltwesen überzeugt ist, weiß aus Erfahrung, dass ein doppischer Haushalt schwerer zu lesen ist. Und Diplom-Finanzwirt Kummer stimmt zu, dass es ehrenamtliche Kommunalpolitiker ohne Vorkenntnisse schwer damit haben.
Doppische Haushalte seien zwar transparent, aber komplizierter zu lesen. Es geht in diesem Zusammenhang auch um die Finanzen in Bensheim, der größten Stadt an der Bergstraße, die nach den jetzt vorliegenden Zahlen des Kommunalen Finanzausgleichs zu den Verlierern bei der Umverteilung des Geldes gehören würde.  Selbst wenn der Haushalt ausgeglichen werde und eine  schwarze Null geschrieben werden könnte, löse das die Probleme nicht. „Schulden lassen sich mit einer schwarzen Null nämlich nicht tilgen. Viele dächten nicht daran, was nach der Null komme. Er bekomme bei seiner Behörde einiges von den Problemen in Südhessen mit, warf Rolf Richter ein, spricht von einer „attraktiven Zuzugsregion“, in der Öffentlicher Nahverkehr ebenso ein Thema sei wie die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. In Bensheim werden in den nächsten Jahren rund 200 Bauplätze geschaffen. Damit müsse man gut haushalten, denn „wir sind an der Grenze und
können nicht ins Uferlose wachsen“.
Das „Haupthandlungsfeld“ werde für ihn das Thema Schule sein, kündigt der neue Bürgermeister des  Schulstandorts Bensheim an. Dabei ist er sich mit dem Landtagsabgeordneten und Landratskandidaten einig, dass für die Betreuung vor allem in den Grundschulen etwas getan werden müsse. Der Bedarf wachse, und es sei nicht hinnehmbar, dass ausgerechnet in der Grundschule ein Betreuungsloch klaffe. Kummers Ziel ist die Ganztagsschule. Richter plädiert für „so viel wie möglich Wahlfreiheit für die Eltern“. Beide Politiker attestieren dem Amtsinhaber Matthias Wilkes, das Schulbauprogramm an der Bergstraße sei vorbildlich. „Ich will nicht Landrat werden, weil hier schlecht gearbeitet wurde“, sagt Kummer. Man müsse nicht alles schlecht reden, aber einige Dinge bestimmt besser machen.

 

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    Mein Name ist Gerald Kummer, ich bin 56 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und bewerbe mich um das Amt des Landrats des Kreises Bergstraße.

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