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Mrz16 0
„Pflegekräfte haben bessere Bezahlung verdient“

„Pflegekräfte haben bessere Bezahlung verdient“

 

 

Kummer kümmert sich: Landratskandidat beim „inklusiven Rundgang“ – Informationsbesuch bei sozialen Einrichtungen im Lautertal und in Rimbach

 

LAUTERTAL. Einen „inklusiven Rundgang“ unternahm Landratskandidat Gerald Kummer (SPD) auf seiner Kummer-kümmert-sich-Tour durch den Landkreis Bergstraße am Wochenende in Lautertal. Stationen von Informationsbesuchen waren die Altenpflege im Haus Elisabeth in Gadernheim, der  behindertengerechte E-Kauf im Ortsteil Lautern, die Baustelle für ein Haus für betreutes Wohnen in Reichenbach und das Diakonische Werk in Rimbach.

 

„Unsere Pflegekräfte haben bessere Bezahlung verdient“, ist sich Bianca Reichling sicher. Die Tochter von Elisabeth und Jürgen Machleid, die das Haus 1990 gründeten,  ist seit einem Jahr Leiterin des Pflegeheims „Elisabeth“ im Lautertaler Ortsteil  Gadernheim. Die Mitarbeiter seien im Einsatz für die alten Leute hochengagiert, aber überlastet bis zur Selbstausbeutung. „Ich habe davon geträumt, das Haus mit heimischen Kräften zu betreiben. Aber ohne das fleißige und arbeitswillige Personal aus Osteuropa  könnte ich den Standard nicht halten“, klärt Reichling die kleine Delegation um den Gast, Landratskandidat Gerald Kummer auf. Der stimmt ihr zu: „Die Leistung wird nicht ausreichend honoriert.“ Dabei weiß auch er, der Landtagsabgeordnete, frühere Bürgermeister von Riedstadt und Gesundheitsdezernent im Kreis Groß-Gerau, Sohn hochbetagter Eltern, wo im Sozialen der Schuh drückt. Es fehle am Geld¸ auch für die Pflege derjenigen, „die den Staat einst zum Blühen gebracht haben“.  Es sei ja Geld da in der Gesellschaft, aber es sei nicht gerecht verteilt, wenn nur ein winziger Prozentsatz von Bürgern über den größten Teil des Volksvermögens verfüge.

85 Prozent der Bewohner im Haus Elisabeth seien Frauen, die älteste 103 Jahre alt. Bürgermeister Jürgen Kaltwasser (SPD), der Kummer auf seinem „inklusiven Rundgang“ durch die Gemeinde begleitet, kennt die Einrichtung in Gadernheim von vielen Besuchen, wenn er Geburtstagskindern zu Jubiläen gratuliert. Ab dem 90. komme er jährlich, und er habe damit reichlich zu tun.

Betreutes Wohnen: Ein neues Haus in Reichenbach

 

In Reichenbach wird es Bürgermeister Jürgen Kaltwasser  künftig nicht  weit haben, Jubilaren am Ehrentag zu besuchen. Denn dort wird das Haus für seniorengerechtes  Wohnen nur ein paar Meter vom Rathaus entfernt gerade fertiggestellt. Hier baut das Riedstädter Unternehmen Senio Bau  im Auftrag der Sparkasse  die Wohnanlage im Trautmannshof auf einem rund 2000 Quadratmeter großen Grundstück. Es entstehen  22 „barrierearme Eigentumswohnungen“, dazu zwei Wohnungen im denkmalgeschützten Bauernhaus Trautmannshof. Die Wohnungen sind zwischen 59 und 112 Quadratmeter groß, verfügen über zwei bis drei Zimmer, Küche, Duschbad, Abstellraum und alle über eine Terrasse oder einen Balkon. Auf dem Gelände verteilt stehen nach Angaben von Senio Bau 15 Parkplätze  zur Verfügung.

Mustergültig passt zum „inklusiven Rundgang“ der Seniorenwanderweg, der von Reichenbach aus durchs Felsenmeer zur neun Kilometer entfernten Kuralpe führt. Der in dichten Abständen von Ruhebänken gesäumte Wanderweg wurde vom Seniorenbeirat der Gemeinde initiiert und für rund 45000 Euro gebaut, ist jetzt eröffnet worden.

 

 

Diakonie in Rimbach: Kostenlose Hilfe kaum noch zu bezahlen

Wie Landratskandidat Gerald Kummer ist derzeit Irene Finger unterwegs. Die neue Leiterin der Diakonie Bergstraße, seit Anfang März offiziell im Amt schaut sich in diesen Tagen die insgesamt 13 Dienststellen  im Landkreis Bergstraße an. Gerald Kummer trifft Irene Finger in Rimbach, wo das Diakonische Werk psychosoziale Beratung, einen Integrationsfachdienst und eine Tafel betreibt, Anlaufstelle für Senioren ist. Bis vor kurzem dreht sich in Rimbach noch ein Möbelkarussell, das aber defizitär arbeitete und geschlossen wurde.  Finger lobte die „hohe Fachkompetenz , die superguten, hochmotivierten Mitarbeiter und einer hervorragenden Arbeitsatmosphäre“, um im selben Satz die leeren Kassen und „großen Finanzprobleme“ anzusprechen. Kummer berichtete aus seinem reichen Erfahrungsschatz aus Riedstadt, wo er 17 Jahre lang Bürgermeister war. „Weil wir die sozial schwachen  Menschen nicht allein lassen wollten, haben wir eine Tafel eröffnet. Dabei müsste eine solche Einrichtung in einem so reichen Land wie Deutschland überflüssig sein“, sagte der Sozialdemokrat mit Hinweis auf die ungerechte Verteilung des Volksvermögens.  In der Sozialarbeit gehe ohne Ehrenamt nichts. Bei vielen Betrieben gehe es vor allem um betriebswirtschaftliche Überlegungen, sagte der Diplom-Finanzwirt. „Doch wie bildet man in einem solchen System Menschlichkeit ab?“ In der Kommunalpolitik werde der Anschein erweckt, als seien „freiwillige Leistungen etwas Überflüssiges“, auf die man aus Sparsamkeit am besten ganz verzichten müsse. Dabei machten freiwillige Leistungen das Zusammenleben erst aus. Er hoffe, dass Kummer als Landrat die „soziale Schiene stabilisieren kann“, äußerte der frühere Rimbacher Bürgermeister Hans-Jürgen Pfeifer (SPD) seine Hoffnung. Viele junge Leute, Kinder im Alter von zehn Jahren, seien heute auf psychosoziale Hilfe angewiesen, schilderte Pfeifer  ein großes Problem mit dem Nachwuchs. Werde ihnen nicht geholfen, kosteten sie später ein Vielfaches. Psychische Probleme nähmen allenthalben zu. Das gelte auch für ältere Menschen, die   im Rentenalter mit Freizeit nicht zurechtkommen. „Wir können uns aber vieles an unseren kostenlosen Lebensberatungen aber nicht mehr leisten“, gab Ursula Thiels, seit 25 Jahren Leiterin der Rimbacher Diakonie, dem Landratskandidaten Kummer mit auf den Weg.

 

Nahversorgung: Behindertengerechtes Einkaufen in Lautern

Keine Behinderteneinrichtung, aber behindertengerecht gebaut ist der Einkaufsmarkt der Brüder Mario und Marco Jakobi im Lautertaler Ortsteil Lautern. Seine wichtige soziale Funktion: Die Nahversorgung im ländlichen Raum, wie sie schon ein paar Kilometer weiter auf der Nibelungenstraße, in Lindenfels, nur mit Mühe aufrecht zu erhalten ist. Der Markt in Lautertal gehört der Genossenschaft an, wodurch man die Möglichkeit habe, „etwas mehr zu machen“, auch für Menschen mit Handicap, sagt Mario Jakobi dem Landratskandidat Gerald Kummer. Mario und Marco Jakobi haben das Geschäft in der dritten Generation als Edeka-Markt und werden demnächst auch  in Bensheim (Wormser Straße) den E-Kauf betreiben. 25000 Artikel auf 2000 Quadratmeter versorgen die Kundschaft aus dem Bergsträßer Odenwald mit dem, was zum Leben gebraucht wird. Bürgermeister Kaltwasser verweist auf die ausgezeichnete Nahversorgung in seiner Gemeinde. Denn nur wenige Kilometer entfernt gibt es an der Nibelungenstraße die Discounter Netto und Aldi. 600000 Euro haben die Jakobis in ihren Markt gesteckt, ihn „zukunftsorientiert aufgestellt“, unter anderem energiesparende Beleuchtung und moderne Kühltechnik eingebaut, wie Mario Jakobi beim Rundgang erzählt.

 

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