Landratskandidat Gerald Kummer besucht Karl Kübel Stiftung zum informellen
Austausch
BENSHEIM. Zum informellen Austausch hat Landratskandidat Gerald Kummer (SPD)
auf seiner Kümmert-sich-Tour die Karl-Kübel-Stiftung in Bensheim besucht, um
sich ein Bild von der sozialen Einrichtung zu machen. Schwerpunkte des
Gesprächs waren neben dem Schwerpunktthema Bildung die Kommunalfinanzen,
Wohnungsbau und die Grundversorgung im ländlichen Raum. 17 Jahre lang war
Kummer Bürgermeister von Riedstadt, danach hauptamtlicher Kreisbeigeordneter
im Kreis Groß-Gerau. Kummer ist Diplom-Finanzwirt.
Ralf Tepel, im Vorstand für Personal und Entwicklungszusammenarbeit
zuständig, berichtete dem Besucher, die Stiftung engagiere sich bereits
seit den sechziger Jahren in Indien, seit 1991 auf den Philippinen. Später
kamen der Kosovo und 2013 Äthiopien hinzu. Gemeinsam mit lokalen Partnern
setzt sich die Stiftung seit Jahren an allen Standorten dafür ein, dass nach
dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ besonders bedürftige Menschen die
notwendige Unterstützung erhalten, um ihre Lebensverhältnisse nachhaltig zu
verbessern.
Auch im Inland ist die Karl Kübel Stiftung seit Anbeginn tätig.
Möbelfabrikant Karl Kübel war von der Familie als Kern der menschlichen
Entwicklung und einer funktionierenden Gesellschaft überzeugt. Deshalb
spricht die Stiftung vor allem Familien mit Kindern bis zu sechs Jahren an,
zum Beispiel mit „Drop Ins“ – den offenen Anlaufstellen für Eltern mit
Kindern im Babyalter. Prävention und der frühe Ansatz stünden auch im Fokus
seiner Arbeit, sagte Gerald Kummer, Vater von zwei inzwischen erwachsenden
Kindern. Im Blickpunkt seiner Arbeit stehe in erster Linie die
Schulsozialarbeit. Es dürfe kein Kind zurückgelassen werden, weshalb er sich
auch für Inklusion einsetze. Zwar sei an den Schulen an der Bergstraße viel
getan worden, doch es müsse weiter investiert und ausgebaut werden. Er
stehe zwar hinter dem „Pakt für den Nachmittag“. Doch dieses Angebot könne
nur ein erster Schritt sein, bei dem die Rahmenbedingungen freilich noch
festgezurrt werden müssten. Kummer will sich, wenn er gewählt wird, für
Ganztagsschulen einsetzen und einen „Pakt für die Ausbildung“ initiieren.
„Wir sollten junge Leute nach der Schule bei der Suche nach Lehrstellen oder
geeigneter Beschäftigung nicht allein lassen“, sagte der Landratskandidat.
Für den Vorstand der Karl Kübel Stiftung berichtete Michael Böhmer aus dem
Vermögens- und Immobilienbereich darüber, dass Karl Kübel bereits vor mehr
als 40 Jahren einen großen Teil des Stiftungsvermögens in Immobilien
investierte. Auch heute noch sind die Immobilien die wichtigste Anlageklasse
der Stiftung. Die Stiftung möchte regionale Projekte, aber auch
Partnerschaftsprojekte vorantreiben. So besteht zum Beispiel seit Herbst
vergangenen Jahres eine Partnerschaft des Kreises Bergstraße mit der
philippinischen Gemeinde Bantayan, die vom Taifun Haiyan 2013 stark
getroffen wurde. Im Mittelpunkt stehen die langfristige Hilfe und der
Wiederaufbau einer Grundschule, die komplett zerstört wurde. Dem sagte
Gerald Kummer seine Unterstützung zu. Und auch weitere Themen und Ansätze
von Kummer und Stiftung zielen in eine Richtung, so dass die Kommunikation
und der Austausch weitergehen werden.
Sozial wird groß geschrieben
Landratskandidat Gerald Kummer besucht Karl Kübel Stiftung zum informellen
Austausch
BENSHEIM. Zum informellen Austausch hat Landratskandidat Gerald Kummer (SPD)
auf seiner Kümmert-sich-Tour die Karl-Kübel-Stiftung in Bensheim besucht, um
sich ein Bild von der sozialen Einrichtung zu machen. Schwerpunkte des
Gesprächs waren neben dem Schwerpunktthema Bildung die Kommunalfinanzen,
Wohnungsbau und die Grundversorgung im ländlichen Raum. 17 Jahre lang war
Kummer Bürgermeister von Riedstadt, danach hauptamtlicher Kreisbeigeordneter
im Kreis Groß-Gerau. Kummer ist Diplom-Finanzwirt.
Ralf Tepel, im Vorstand für Personal und Entwicklungszusammenarbeit
zuständig, berichtete dem Besucher, die Stiftung engagiere sich bereits
seit den sechziger Jahren in Indien, seit 1991 auf den Philippinen. Später
kamen der Kosovo und 2013 Äthiopien hinzu. Gemeinsam mit lokalen Partnern
setzt sich die Stiftung seit Jahren an allen Standorten dafür ein, dass nach
dem Prinzip der „Hilfe zur Selbsthilfe“ besonders bedürftige Menschen die
notwendige Unterstützung erhalten, um ihre Lebensverhältnisse nachhaltig zu
verbessern.
Auch im Inland ist die Karl Kübel Stiftung seit Anbeginn tätig.
Möbelfabrikant Karl Kübel war von der Familie als Kern der menschlichen
Entwicklung und einer funktionierenden Gesellschaft überzeugt. Deshalb
spricht die Stiftung vor allem Familien mit Kindern bis zu sechs Jahren an,
zum Beispiel mit „Drop Ins“ – den offenen Anlaufstellen für Eltern mit
Kindern im Babyalter. Prävention und der frühe Ansatz stünden auch im Fokus
seiner Arbeit, sagte Gerald Kummer, Vater von zwei inzwischen erwachsenden
Kindern. Im Blickpunkt seiner Arbeit stehe in erster Linie die
Schulsozialarbeit. Es dürfe kein Kind zurückgelassen werden, weshalb er sich
auch für Inklusion einsetze. Zwar sei an den Schulen an der Bergstraße viel
getan worden, doch es müsse weiter investiert und ausgebaut werden. Er
stehe zwar hinter dem „Pakt für den Nachmittag“. Doch dieses Angebot könne
nur ein erster Schritt sein, bei dem die Rahmenbedingungen freilich noch
festgezurrt werden müssten. Kummer will sich, wenn er gewählt wird, für
Ganztagsschulen einsetzen und einen „Pakt für die Ausbildung“ initiieren.
„Wir sollten junge Leute nach der Schule bei der Suche nach Lehrstellen oder
geeigneter Beschäftigung nicht allein lassen“, sagte der Landratskandidat.
Für den Vorstand der Karl Kübel Stiftung berichtete Michael Böhmer aus dem
Vermögens- und Immobilienbereich darüber, dass Karl Kübel bereits vor mehr
als 40 Jahren einen großen Teil des Stiftungsvermögens in Immobilien
investierte. Auch heute noch sind die Immobilien die wichtigste Anlageklasse
der Stiftung. Die Stiftung möchte regionale Projekte, aber auch
Partnerschaftsprojekte vorantreiben. So besteht zum Beispiel seit Herbst
vergangenen Jahres eine Partnerschaft des Kreises Bergstraße mit der
philippinischen Gemeinde Bantayan, die vom Taifun Haiyan 2013 stark
getroffen wurde. Im Mittelpunkt stehen die langfristige Hilfe und der
Wiederaufbau einer Grundschule, die komplett zerstört wurde. Dem sagte
Gerald Kummer seine Unterstützung zu. Und auch weitere Themen und Ansätze
von Kummer und Stiftung zielen in eine Richtung, so dass die Kommunikation
und der Austausch weitergehen werden.