BERGSTRASSE. Zu einem Gedankenaustausch trafen sich dieser Tage in Lampertheim der Landratskandidat Gerald Kummer (SPD) und Vertreter des ADFC Bergstraße. Radfahren, darin waren sich Matthias Gehrmann (1. Vorsitzender) und Herbert Mansfeld] (Vorstandsmitglied) mit dem Kandidaten schnell einig, ist gleichermaßen gut für Gesundheit und Klima: „Im Kreis sind wir bislang in einem engen Austausch mit dem Landratsamt manches bewirkt“, erläutern die beiden Vertreter der radfahrenden Zunft. „Prinzipiell sind Radwege ein Thema der Städte und Gemeinden. Sie müssen innerörtliche Wege unterhalten und die Sicherheit gewährleisten. Der Kreis kann aber durchaus Akzente gerade bei überörtlichen Verbindungen setzen“, so Kummer, der den Themenbereich aus seiner Zeit als Riedstädter Bürgermeister kennt-regelmäßiger Fahrradverkehrsschauen waren dort an der Tagesordnung. Dieses, so die Vertreter des ADFC, wäre ganz im Sinne der Kritik aus dem Fahrradklimatest 2014. In dem besonders die schlecht befahrbaren Verbindungswege zwischen den Städten kritisiert wurde.
Gehrmann und Mansfeld berichteten unter anderem von ihrem Ansinnen, einen hauptamtlichen Radverkehrsbeuftragten im Kreis zu installieren: „Im Kreis Groß-Gerau gibt es das. In meinen Augen ist dies eine sinnvolle Einrichtung, die auch für den Kreis Bergstraße insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung der Radwege für Alltagsfahrer und der touristischen Attraktivität“, so Kummer. Im Kreis Groß-Gerau, wo Kummer 17 Jahre Bürgermeister und drei Jahre Kreisbeigeordneter war, verwende eine Person in der Kreisverwaltung eine Anteil ihrer Stunden für diese Aufgabe: „Wir würden ihr auch mit Rat und Tat zur Seite stehen“, boten die ADFC-Vertreter sofort an.
Weiterhin Thema zwischen Politik und Expertenverband war das Themenfeld „ÖPNV und Fahrrad“. Fahrradmitnahmen müssten verstärkt möglich sein. Für den Landkreis empfahl der ADFC das VRN-Ausleihsystem Nextbike genau zu verfolgen: „Der VRN möchte Fahrradverleihe an Bahnhöfen im gesamten Gebiet aufbauen. Hier sollte der Kreis dabei sein.“ Dies sei auch eine gute Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit zugunsten des Radverkehrs. Was erwarten sie von einem Landrat? Fragte Landratskandidat Gerald Kummer. Enge Zusammenarbeit mit dem ADFC, Beratende Funktion bei Planungen von Radanlagen gemeinsame Aktionen und Events zur Werbung für das Radfahren, so Gehrmann.
Kummer und der ADFC im Austausch
BERGSTRASSE. Zu einem Gedankenaustausch trafen sich dieser Tage in Lampertheim der Landratskandidat Gerald Kummer (SPD) und Vertreter des ADFC Bergstraße. Radfahren, darin waren sich Matthias Gehrmann (1. Vorsitzender) und Herbert Mansfeld] (Vorstandsmitglied) mit dem Kandidaten schnell einig, ist gleichermaßen gut für Gesundheit und Klima: „Im Kreis sind wir bislang in einem engen Austausch mit dem Landratsamt manches bewirkt“, erläutern die beiden Vertreter der radfahrenden Zunft. „Prinzipiell sind Radwege ein Thema der Städte und Gemeinden. Sie müssen innerörtliche Wege unterhalten und die Sicherheit gewährleisten. Der Kreis kann aber durchaus Akzente gerade bei überörtlichen Verbindungen setzen“, so Kummer, der den Themenbereich aus seiner Zeit als Riedstädter Bürgermeister kennt-regelmäßiger Fahrradverkehrsschauen waren dort an der Tagesordnung. Dieses, so die Vertreter des ADFC, wäre ganz im Sinne der Kritik aus dem Fahrradklimatest 2014. In dem besonders die schlecht befahrbaren Verbindungswege zwischen den Städten kritisiert wurde.
Gehrmann und Mansfeld berichteten unter anderem von ihrem Ansinnen, einen hauptamtlichen Radverkehrsbeuftragten im Kreis zu installieren: „Im Kreis Groß-Gerau gibt es das. In meinen Augen ist dies eine sinnvolle Einrichtung, die auch für den Kreis Bergstraße insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung der Radwege für Alltagsfahrer und der touristischen Attraktivität“, so Kummer. Im Kreis Groß-Gerau, wo Kummer 17 Jahre Bürgermeister und drei Jahre Kreisbeigeordneter war, verwende eine Person in der Kreisverwaltung eine Anteil ihrer Stunden für diese Aufgabe: „Wir würden ihr auch mit Rat und Tat zur Seite stehen“, boten die ADFC-Vertreter sofort an.
Weiterhin Thema zwischen Politik und Expertenverband war das Themenfeld „ÖPNV und Fahrrad“. Fahrradmitnahmen müssten verstärkt möglich sein. Für den Landkreis empfahl der ADFC das VRN-Ausleihsystem Nextbike genau zu verfolgen: „Der VRN möchte Fahrradverleihe an Bahnhöfen im gesamten Gebiet aufbauen. Hier sollte der Kreis dabei sein.“ Dies sei auch eine gute Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit zugunsten des Radverkehrs. Was erwarten sie von einem Landrat? Fragte Landratskandidat Gerald Kummer. Enge Zusammenarbeit mit dem ADFC, Beratende Funktion bei Planungen von Radanlagen gemeinsame Aktionen und Events zur Werbung für das Radfahren, so Gehrmann.